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Das Technoviking-Phänomen

Technoviking ist heute eines der ältesten und erfolgreichsten YouTube-Mems mit Tausenden von Remixen und zig Millionen Klicks. Seine Geschichte beginnt am Nachmittag des 8. Juli 2000 und ist noch nicht zu Ende erzählt.

2007 entdeckte die YouTube-Community ein Video mit dem Titel "Kneecam No.1". Zu diesem Zeitpunkt war dieses Video schon sieben Jahre alt. Der deutsche Künstler und Filmemacher Matthias Fritsch hatte es im Jahr 2000 bei der Fuckparade in Berlin aufgenommen. "Kneecam No.1" war das erste in einer Reihe von Kunstvideos, mit denen Fritsch die Rolle der Kamera in Verbindung mit der menschlichen Wahrnehmung thematisierte. "Technoviking" ist dagegen eine Schöpfung der YouTube-Community. Heute, 15 Jahre später, steht es stellvertretend für die digitale Share- & Remix-Kultur und eine sehr aktuelle Auffassung von Kunst, durch die eine Reihe grundlegender Fragen neu diskutiert werden müssen: In welche Richtung soll sich unsere digitale Gesellschaft in Zukunft entwickeln? Wie viel Freiheit geben wir neuen Formen von Kunst und Kultur? Wie weit verlieren wir die Kontrolle über unsere Bilder und Informationen?


Die reale Person

"Technoviking tanzt nicht zur Musik, die Musik tanzt zu Technoviking!" und es gibt keinen Zweifel daran, dass Technoviking als einziger Mann in der Lage ist, Chuck Norris in einem Kampf zu besiegen.

So viel wissen wir. Über die reale Person hinter der fiktionalen Figur ist dagegen nicht viel bekannt. Manche sagen, er sei ein Shop-Betreiber in München, andere behaupten, er sei der Kickboxer Keith Jardine. Wieder andere nennen ihn "Harry der Bodybuilder", nach einem zweifelhaften Auftritt bei Stefan Raab.

All diese Gerüchte sind falsch! Während der Technoviking ein Internet-Held ist, der im Handumdrehen die Herzen von Millionen von Internet-Nutzern eroberte, ist und bleibt die reale Person, deren Abbild die Geburt des Technoviking-Mems inspirierte, inkognito.


Der Film zur Geschichte des Technovikings

Der Film zeichnet die Entstehung des Technovikings vom unbekannten Kunstvideo "Kneecam No.1" zum Millionen Klick schweren Internet-Mem nach, doch für den Künstler Matthias Fritsch bedeutet das Technoviking-Mem nicht nur ein interessantes kulturelles, politisches und künstlerisches Phänomen, sondern auch jahrelange Streitereien vor Gericht. Beides ist Gegenstand des neuen, abendfüllenden Films, der ab 15. Oktober 2015 umsonst im Netz zu sehen ist. Mehr über den Film lesen

Der Gerichtsprozess um das Phänomen erzeugte enormen Kosten, die den Filmmacher in große finanzielle Schwierigkeiten brachten. Wenn du Matthias unterstützen willst, dann gibt es hier verschiedene Arten zu spenden. Danke!

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Name: Matthias Fritsch